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    Willkommen

    Hi, ich schreibe seit 2013 einen Newsletter darüber, wie Plattformen und KI unsere Gesellschaft verändern. Mich interessiert nicht, wie man mehr Likes und Follower bekommt. Mich interessiert, was der Wandel der digitalen Öffentlichkeit bedeutet.

    Dass ich das meinen Beruf nennen darf, verdanke ich mehr als 4000 Mitgliedern. Viele zahlen privat, viele über ihren Arbeitgeber – darunter Redaktionen, Behörden und sogar das Auswärtige Amt. Manchmal finde ich das selbst ein bisschen weird.

    Hier gibt es alle Infos zu meiner Person, hier geht es direkt zu meinem Newsletter und hier zu meinem YouTube-Kanal.

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  • Dankbarkeit

    Dieses Jahr musste ich beim Social Media Watchblog viele, viele Menschen verabschieden, die zum Teil von Tag 1 an dabei waren. Sieben, acht Jahre waren sie Mitglied und haben meine Arbeit und damit die Idee von unabhängigem Tech- und Medien-Journalismus unterstützt. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unglaublich ich das finde. So cool. Klar, gern würde ich sie als Mitglieder behalten. Aber es überwiegt ganz klar der Stolz und die Dankbarkeit. Das schreibe ich auch allen persönlich, die nun weiterziehen. Nicht als Marketing-Maßnahme, sondern ausschließlich um Danke zu sagen. Also: Danke.

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  • Social Zero

    Ich habe es wirklich satt, Content auf Plattformen zu teilen, um irgendwie “gesehen” zu werden. So ein Gestrampel. Mega nervig und unwürdig. Ist ja nicht so, dass das jetzt Spaß machen würde. Ich überlege, ob ich die Posts auf LinkedIn, Bluesky und Co nicht komplett sein lasse. Ich könnte ja meine Artikel dort teilen. Aber mehr auch nicht. Keine eigenen Texte für die Plattformen. Keine Threads. Keine Kacheln. Nix. Ich glaube auch, dass sich so ein “Rückzug” in meinen Stats beim Newsletter kaum bemerkbar machen wird. Social Zero.

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  • Ebenfalls lesenswert
    • Früher war nicht alles besser, aber auch cool.

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    • Eigenbedarfskündigung. Nun ja.

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    • Es gibt im Plattform-Kapitalismus schlicht kein „richtiges Leben im falschen“.

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    • Cat Content gilt ja weithin als Pseudonym für unpolitische Beiträge. Dabei wäre das Internet 1 Million Mal besser, wenn Leute mehr davon posten würden, als sich über den nächsten Versuch von Rechtsaußen zu echauffieren, Grenzen immer weiter zu verschieben. Aufmerksamkeit ist ihre Währung. Wir alle haben es in der Hand, sie ihnen zu entziehen. Sagt Minou.

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    • 83 Kilometer, Foggy Sunday Ride.

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    • Wie fühlt es sich an, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen? Beginnt die Rite de passage, wenn ich das sage? Braucht es einen großen Knall oder kann man da auch hineinwachsen? Wacht man eines Morgens auf und stellt fest, dass man die Person, die man sein wollte, bereits geworden ist? Heute fühlt sich nach so einem Tag an.

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    • Ist das nicht beruhigend? Den Wald interessiert es gar nicht, ob wir auf Bluesky ranten. Der will einfach nur sein.

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