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    Willkommen

    Hi, ich schreibe seit 2013 einen Newsletter darüber, wie Plattformen und KI unsere Gesellschaft verändern. Mich interessiert nicht, wie man mehr Likes und Follower bekommt. Mich interessiert, was der Wandel der digitalen Öffentlichkeit bedeutet.

    Wie verändern sich Journalismus, Meinungsbildung und Wissensvermittlung, wenn sich immer mehr Menschen über Social Media und Chatbots informieren? Und was macht das mit uns als Gesellschaft?

    Dass ich das meinen Beruf nennen darf, verdanke ich mehr als 5000 Mitgliedern. Viele zahlen privat, viele über ihren Arbeitgeber – darunter Redaktionen, Behörden und sogar das Auswärtige Amt. Manchmal finde ich das selbst ein bisschen weird.

    Hier gibt es alle Infos zu meiner Person, hier geht es direkt zu meinem Newsletter und hier zu meinem YouTube-Kanal.

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  • KI-müde

    Seit gut zwölf Monaten nutze ich nun ziemlich intensiv KI-Anwendungen wie Claude, ChatGPT, Gemini, Confer und Raycast. Beruflich und privat. Für Recherche-Zwecke, Coding-Fragen, Workout-Ideen, Urlaubsläne und so weiter und so fort. Texte lasse ich KI nach wie vor nicht schreiben. Weil ich glaube, dass ich mir damit als Autor selbst ins Knie baller. Aber das soll gar nicht das Thema sein. Es geht eher um das Gefühl, das ich mittlerweile empfinde, wenn ich KI nutze. Der Zauber ist vorbei. KI ist zu einem normalen Tool geworden. Aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken wie Social Media und Search. Aber eben auch nicht mehr als das. Und je mehr KI sich in den Alltag einwebt – bei mir, bei dir, überall – desto müder werde ich von ihr. Keine Ahnung, wie sich das in den kommenden Monaten entwickelt. Aber mich treibt eine Sehnsucht um, die sich vermutlich am ehesten mit der Lust auf eine richtig gute Party vergleichen lässt. Leute in all ihren Facetten. Witzig. Spontan. Uninformiert. Naiv. Super smart. Mit Spaß am Tanzen. Oder einfach nur in der Ecke stehen. Hauptsache echt. Natürlich. Bio. Mmh. Ich lasse das hier einfach mal als Beobachtung dar.

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  • b'future festival

    Yes, dieses Jahr bin ich endlich auch mal beim b’future festival in Bonn dabei. Am 3.10. spreche ich um 11:00 Uhr eine gute Stunde darüber, wie es so ist, acht Jahre unabhängigen (Newsletter-) Journalismus zu betreiben. Falls du auch zun Festival kommst, dann merk dir gern meine Session. Oder schreib mir, falls du Lust auf einen Kaffee hast.

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  • Ebenfalls lesenswert
    • 4 Tage, 532 Kilometer, 4538 Höhenmeter, null Pannen und null Stürze - meine erste Teilnahme beim Grand Escape war ein großer Spaß. Keine Ahnung, ob ich noch einmal ein Event der Bike Adventure Series buchen würde, aber der Track war wirklich vorzüglich gescoutet und eine große Freude.

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    • Das fünfte Jahr in Folge beim Sommerfest in der Straße aufgelegt. Bissl viel Mainstream am Ende. Aber hey, es ist wie es ist. Nachdem ich meine liebsten Ethnobeats (Chancha, etc.) gespielt hatte, sagte eine Besucherin: Endlich ist die Panflöte aus. LOL.

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    • Einmal im Jahr im Hinterland der Toskana ein paar Kilometer abreissen. Unbezahlbar.

    • Einen richtig guten Newsletter schreiben, ein guter Papa sein, viel Zeit auf dem Rad verbringen. Repeat.

    • Fußball begleitet mich, seit ich denken kann. Bis zum Abi gab es kaum einen Nachmittag ohne Bolzplatz und kein Wochenende ohne die Sportschau um 18 Uhr. Heute geht mir vieles rund um den Profifußball auf die Nerven – der Kommerz, immer absurdere Transfersummen, die dubiosen Verbindungen zwischen FIFA und Staaten, in denen Menschenrechte wenig gelten. Aber die Liebe zum Spiel ist geblieben.

    • Noch so viele Aufkleber, die geklebt werden wollen. Einfach bei jedem Ride mindestens einen verteilen.

    • Erste Fahrt mit den neuen Favero. Schön ballern. 195 Watt im Durchschnitt, sagt das Gerät. Training Stress Score von 161. Anscheinend gilt unter 50 als leichte Einheit, ein TSS von 50–150 als moderate bis harte Einheit und 150–300 als sehr harte Einheit. Okay.