Seit gut zwölf Monaten nutze ich nun ziemlich intensiv KI-Anwendungen wie Claude, ChatGPT, Gemini, Confer und Raycast. Beruflich und privat. Für Recherche-Zwecke, Coding-Fragen, Workout-Ideen, Urlaubsläne und so weiter und so fort. Texte lasse ich KI nach wie vor nicht schreiben. Weil ich glaube, dass ich mir damit als Autor selbst ins Knie baller. Aber das soll gar nicht das Thema sein. Es geht eher um das Gefühl, das ich mittlerweile empfinde, wenn ich KI nutze. Der Zauber ist vorbei. KI ist zu einem normalen Tool geworden. Aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken wie Social Media und Search. Aber eben auch nicht mehr als das. Und je mehr KI sich in den Alltag einwebt – bei mir, bei dir, überall – desto müder werde ich von ihr. Keine Ahnung, wie sich das in den kommenden Monaten entwickelt. Aber mich treibt eine Sehnsucht um, die sich vermutlich am ehesten mit der Lust auf eine richtig gute Party vergleichen lässt. Leute in all ihren Facetten. Witzig. Spontan. Uninformiert. Naiv. Super smart. Mit Spaß am Tanzen. Oder einfach nur in der Ecke stehen. Hauptsache echt. Natürlich. Bio. Mmh. Ich lasse das hier einfach mal als Beobachtung dar.