Es dauert keine drei Wochen mehr, dann gehen Simon und ich getrennte Wege. Es ist ein Abschied und ein Anfang. Ein Abschied vom besten Kollegen, den ich mir für das Social Media Watchblog hätte wünschen können. Ein Anfang, von dem ich noch nicht weiß, was daraus folgt. Das Social Media Watchblog hat sich in den acht gemeinsamen Jahren immer stärker Richtung professionelles Briefing entwickelt. Das ist grundsätzlich auch richtig gewesen. Und dennoch spüre ich, dass ich so nicht weitermachen möchte und einen Richtungswechsel brauche. Dieser Blog ist ein erster Schritt.
Ich möchte wieder mehr indie wagen. Weg von professionellem Monitoring hin zu dem, was mich von Tag eins an am Internet so fasziniert hat: entdecken, beobachten, sammeln, reflektieren, einbringen. Der Wahrheit verpflichtet, aber ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Mit dem Blick für Aktuelles, aber ohne alles kommentiere zu müssen. Das Social Media Watchblog bleibt meine publizistische Heimat. Aber ich werde mich wieder viel öfter aufmachen, um Neues zu entdecken.