Knotenpunkt

Don’t think about consumption – even your consumption – as „individual“. Think of yourself as a node for social, political and moral contagion.

Ezra Klein

Tokio

Unser Social Media Watchblog zählt derzeit knapp 4500 zahlende Abonnentïnnen. Gut die Hälfte davon sind private Abos, die wir über Steady verkauft haben. Die anderen Subscriber stammen von institutionellen Kunden, die bei uns Team-Abos gebucht haben. Zu unseren „Firmenkunden“ zählen z.B. die Deutsche Welle, das ZDF, der NDR, Gruner+Jahr und viele weitere namhafte Häuser aus der deutschen Medienlandschaft. Seit einiger Zeit können wir mit unserem Newsletter aber auch immer stärker im politischen Betrieb Fuß fassen. Zwar steht es mir hier nicht zu, alle Häuser zu nennen. Sehr wohl mag ich aber kurz und knapp beschreiben, wie es sich anfühlt, wenn dein Newsletter auf einmal an E-Mail-Adressen aus London, Wien, Mumbai und Tokio geschickt wird: völlig irre! 💛🙏🏻☺️

12 Jahre bei Twitter

Heute bin ich seit 12 Jahren bei Twitter. Streng genommen bin ich schon etwas länger auf der Plattform aktiv. Aber die zwei, drei Accounts davor hatte ich dann recht rasch zugunsten eines Accounts mit Klarnamen gecancelt. Zur Marke werden und so. Es war schon damals klar, dass das irgendwann wichtig wird. Ich erinnere mich noch gut an die Gespräche und Diskussionen – etwa mit Karsten Lohmeyer von Lousy Pennies. Das waren noch Zeiten:

Interessanterweise ist das Schaubild von 2013 ganz gut gealtert. Klar, ICQ, Vimeo und Google+ sollten gegen die Logos von Instagram und Substack sowie einem Symbolbild für Podcasts ausgetauscht werden. Aber die Gleichung ist schon noch immer die selbe. Mit einer Ausnahme: Ich bin mir nicht mehr so sicher, ob es wirklich reicht, relevante, journalistische Inhalte zu erstellen und zu teilen, um sich einen Namen zu machen. Mit Blick auf die Entwicklung der letzten Jahre scheint es mir eher wichtig, Hot Takes zu allem und nichts zu verfassen.

All die Leute, die damals™ damit anfingen, relevante journalistische Inhalte zu teilen, sind irgendwann in ihrem Wachstum auf Twitter stehengeblieben. Ein paar 10k-Follower vielleicht. Das war es dann auch. Accounts, die sich eher durch Rants und schnelle Meinungen auszeichnen, wachsen hingegen kräftig. Ich bin mir nicht ganz sicher, was mir das sagen soll. Schon strange, dass wir Journalisten auf Twitter so hängengeblieben sind.

Millionen

Millions are to be grabbed out here, and your only competition is idiots. Don’t let this get around.

Herman J. Mankiewicz

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Ja, nee, ist klar. Sonst kann die Seite wirklich nicht funktionieren. 🙈

Alle haben einen Podcast, aber niemanden zum Reden.

Einfach Bloggen

Ich blogge jetzt seit ziemlich genau 15 Jahren. In all dieser Zeit habe ich mir viele verschiedene Tools und Plattformen angeschaut. Am Ende ist aber kein Setup so überzeugend wie WordPress + Ulysses. Was für ein wunderbares Paar!

Während der „neue“ WordPress-Editor ja leider ziemlich crappy und die App ebenfalls kein wirklicher Gewinn ist, ermöglicht mein Lieblings-Editor Ulysses ein geschmeidiges Blog-Erlebnis: einfach das eigene Blog bei Ulysses hinterlegen, einen Artikel schreiben und – Zack – ohne jeden Aufwand bei WordPress publizieren.

Über eine Zapier-Integration lässt sich das Ganze dann noch mir nichts dir nichts zu Twitter schubsen. Fertig ist die Laube!

Fernsehen

Einfach eine Stunde mit Berta im Grünen stehen und in die Ferne gucken.